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Städte

Drobeta-Turnu Severin

Drobeta-Turnu Severin liegt am nördlichen Ufer der Donau im Kreis Mehedinți, genau dort, wo sich der Fluss vor der Schlucht des Eisernen Tors verengt. Die Identität der Stadt gründet sich auf die Ruinen im Archäologiepar

Lage44.62693, 22.65288

Alltag

Drobeta-Turnu Severin liegt am nördlichen Ufer der Donau im Kreis Mehedinți, genau dort, wo sich der Fluss vor der Schlucht des Eisernen Tors verengt. Die Identität der Stadt gründet sich auf die Ruinen im Archäologiepark am Flussufer: das römische Castrum Drobeta, das unter Kaiser Trajan entstand, als der Architekt Apollodorus von Damaskus zwischen 103 und 105 n. Chr. seine Brücke über die Donau errichtete, sowie den einzelnen Steinpfeiler, der noch heute markiert, wo die Brücke einst den Fluss überquerte. Vom Castrum dem Fluss zugewandt kommt man an den Resten römischer Thermen vorbei, die von Soldaten der Fünften Mazedonischen Legion errichtet wurden, sowie, seit einer Ausgrabung im Jahr 2010, an den Fundamenten eines römischen Amphitheaters. Gleich neben dem Castrum steht das Museum der Region der Eisernen Tore, das Funde dieser Ausgrabungen zusammen mit einem Donau-Aquarium zeigt, in dem unter anderem Störe leben. Über der Altstadt zeichnet die rote Backsteinsilhouette des 1914 eröffneten Wasserturms, einst das höchste Gebäude der Stadt, die Skyline. Der Alltag hier folgt dem Rhythmus einer bescheidenen Kreisstadt: Vormittage an der Uferpromenade, ein Nachmittag zwischen den Ruinen, und die Donau selbst stets gegenwärtig, breit und geschäftig, mit Lastkähnen, die stromaufwärts Richtung Eisernes-Tor-Staudamm ziehen.

Verkehr

Drobeta-Turnu Severin liegt an der Eisenbahnlinie Timișoara-Craiova-Bukarest; der örtliche Bahnhof bedient tägliche Zugverbindungen sowohl Richtung Bukarest im Osten als auch Richtung Timișoara im Westen. Genaue Fahrpläne und Fahrzeiten ändern sich mit den Fahrplanperioden, ein Blick auf die aktuellen CFR-Călători-Verbindungen vor der Reise lohnt sich daher. Mit dem Auto liegt die Stadt an der Nationalstraße DN6, etwa 113 Kilometer von Craiova entfernt, was ungefähr 1,5 bis 2 Stunden Fahrzeit bedeutet. Einen eigenen Flughafen hat die Stadt nicht; der nächstgelegene ist der Flughafen Craiova, rund 115 bis 125 Kilometer entfernt, während der Flughafen Timișoara-Traian Vuia mit über 200 Kilometern deutlich weiter liegt. Innerhalb des kompakten Zentrums sind die Ufersehenswürdigkeiten, das Castrum und das Museum gut zu Fuß erreichbar.

Sicherheitshinweise

Für Drobeta-Turnu Severin sind aktuelle Sicherheits-, Öffnungszeit-, Preis- und Reservierungsdaten in diesem Pilotpaket nicht belegt; dafür gilt. Zusätzliche Behauptungen brauchen Redaktion und Quelle.

FAQ

Was hat es mit den Ruinen der Trajansbrücke in Drobeta-Turnu Severin auf sich?

Die Trajansbrücke wurde zwischen 103 und 105 n. Chr. vom Architekten Apollodorus von Damaskus über die Donau gebaut, um die römischen Legionen während Kaiser Trajans Feldzügen gegen Dakien zu versorgen. Sie war rund 1.135 Meter lang und ruhte auf 20 gemauerten Pfeilern, die hölzerne Bögen trugen. Heute sind nur noch die beiden Eingangspfeiler erhalten, einer am rumänischen Ufer in Drobeta-Turnu Severin und einer gegenüber im serbischen Kladovo; der rumänische Pfeiler steht in einer Schutzummantelung aus Beton, die nach dem Anstieg des Wasserspiegels durch den Staudamm Eisernes Tor II errichtet wurde.

Wie komme ich ohne Auto nach Drobeta-Turnu Severin?

Die Stadt hat einen eigenen Bahnhof an der Strecke zwischen Timișoara und Bukarest, sodass tägliche Züge beide Städte verbinden; die Fahrpläne variieren je nach Saison, weshalb sich ein Blick auf aktuelle Verbindungen vor der Reise lohnt. Einen eigenen Flughafen besitzt Drobeta-Turnu Severin nicht. Der nächstgelegene ist der Flughafen Craiova, etwa 115 bis 125 Kilometer entfernt und per Straße erreichbar; der Flughafen Timișoara liegt mit über 200 Kilometern deutlich weiter und ist für die meisten Reisenden weniger praktisch.

Was gibt es im Museum der Region der Eisernen Tore zu sehen?

Das Museum der Region der Eisernen Tore liegt direkt neben den Ruinen des römischen Castrums und geht auf ein kleines Geschichtsmuseum zurück, das 1912 gegründet wurde; in seiner heutigen Form, die Geschichte und Naturkunde vereint, öffnete das Museum jedoch erst 1972. Die Sammlung umfasst archäologische Funde aus den Ausgrabungen von Drobeta, einen naturkundlichen Flügel mit einem Donau-Aquarium, in dem unter anderem Störe leben, sowie eine volkskundliche Abteilung. Im angrenzenden archäologischen Park können Besucher zwischen den Castrum-Mauern, den Resten römischer Thermen und dem Fuß der Trajansbrücke selbst spazieren.

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