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Dodekanes-Inseln: Kos, Patmos und Symi

Die Dodekanes-Inseln erstrecken sich im südöstlichen Ägäischen Meer, nördlich von Rhodos, und bilden einen griechischen Archipel aus mehr als einem Dutzend Inseln. Von Kos' antikem Asklepion und der Ritterburg bis zum Kl

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Dodekanes-Inseln: Kos, Patmos und Symi

Die Dodekanes-Inseln erstrecken sich im südöstlichen Ägäischen Meer, nördlich von Rhodos, und bilden einen griechischen Archipel aus mehr als einem Dutzend Inseln. Von Kos' antikem Asklepion und der Ritterburg bis zum Kloster des Heiligen Johannes auf Patmos, von Symis neoklassizistischen Hafenhäusern bis zur Schwammtaucher-Tradition von Kalymnos hat jede Insel ihren eigenen Charakter. Der Vulkankrater von Nisyros und die italienische Architektur von Leros vervollständigen dieses vielfältige Bild.

## Was sollte man auf Kos sehen?

Eines der markantesten Bauwerke in der Stadt Kos ist die Burg, die im Mittelalter von den Rittern von Rhodos errichtet wurde; sie wacht über die Hafeneinfahrt und zählt zu den prägenden Wahrzeichen der Insel. Gleich daneben, auf dem zentralen Platz der Stadt, steht eine riesige Platane, die traditionell mit Hippokrates in Verbindung gebracht wird; auch wenn ihr genaues Alter nicht gesichert ist, verstärkt die Legende die lange Verbindung der Insel zur Geschichte der Medizin. Wenige Kilometer südwestlich des Stadtzentrums liegt das Asklepion, eine terrassenförmige Kultstätte, die in der Antike als Heilzentrum diente und an der Hippokrates gelehrt haben soll. Die auf drei Terrassen verteilte Anlage ist die bedeutendste archäologische Stätte der Insel für alle, die sich für ihre antike medizinische Tradition interessieren.

## Warum ist Patmos so bedeutend?

Patmos nimmt in der Geschichte des Christentums einen besonderen Platz ein; man geht davon aus, dass der Heilige Johannes hier, in einer Höhle, die Offenbarung empfing. Diese als Apokalypse-Höhle bekannte heilige Stätte gehört zu den meistbesuchten Orten der Insel und wird noch immer als Gebetsstätte genutzt. Das auf dem Hügel darüber gelegene Kloster des Heiligen Johannes fällt durch seine festungsartigen Mauern und seine reiche Handschriftensammlung auf; zusammen mit der Höhle steht es seit 1999 auf der UNESCO-Welterbeliste. Die engen Gassen und weiß getünchten Häuser von Chora bilden rund um das Kloster eine dicht gewachsene Siedlung.

## Was erzählt der Hafen von Symi?

Der Anblick, der Besucher bei der Anfahrt auf den Hafen von Symi erwartet, besteht aus eng aneinandergereihten, pastellfarbenen neoklassizistischen Herrenhäusern; sie stammen größtenteils aus dem 19. Jahrhundert, als die Insel durch den Schwammhandel zu Wohlstand kam. In Terrassen um das natürliche Amphitheater des Hafens angeordnet, bilden die Gebäude eine der bekanntesten Hafensilhouetten des Dodekanes. Im Landesinneren liegen religiöse Stätten wie das Kloster Panormitis neben kleinen Buchten; trotz ihrer geringen Größe macht der architektonische Charakter Symi zu einem der bemerkenswerten Ziele der Region.

## Was bieten Kalymnos, Leros und Nisyros?

Kalymnos ist seit langem mit der Tradition des Schwammtauchens verbunden; die Kalksteinfelsen entlang der Küste der Insel beherbergen zudem ein Netz von Kletterrouten, das internationale Kletterer anzieht. Leros wiederum fällt durch Befestigungsanlagen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und die italienisch erbaute Stadt Lakki auf, deren Architektur den rationalistischen Baustil jener Epoche widerspiegelt. Nisyros birgt die Caldera eines erloschenen Vulkans; der Stefanos-Krater ist eine Stelle, die Besucher zu Fuß hinabsteigen können, um den vulkanischen Untergrund aus der Nähe zu betrachten. Zusammen zeigen die drei Inseln eine weniger bekannte Seite des Dodekanes jenseits von Kos, Patmos und Symi.

FAQ

Wie erreicht man die Dodekanes-Inseln?

Die gängigste Art, die Dodekanes-Inseln zu erreichen, ist die Fähre; regelmäßige Verbindungen bestehen von Piräus oder über Rhodos zwischen den Inseln, während Kos und Rhodos zusätzlich über direkte Flugverbindungen verfügen. Kleinere Inseln wie Patmos, Symi, Kalymnos, Leros und Nisyros werden in der Regel mit Fähren erreicht, die von Rhodos oder Kos ablegen, manchmal auch über kurze Bootsverbindungen zwischen den Inseln. In den Sommermonaten nimmt die Frequenz der Fährverbindungen zu, während sie im Winter deutlich ausgedünnt sein kann, weshalb es sich empfiehlt, vor der Reise die aktuellen Fahrpläne zu prüfen.

Wann ist die beste Reisezeit für die Dodekanes-Inseln?

Für einen Besuch der Dodekanes-Inseln gelten das Frühjahr (April bis Juni) und der frühe Herbst (September bis Oktober) allgemein als besonders günstig, da die Temperaturen für Schwimmen und Wandern angenehm sind und deutlich weniger Andrang herrscht als im Sommer. Juli und August bringen die höchsten Temperaturen und den stärksten Touristenverkehr mit sich, weshalb es ratsam ist, Fähren und Unterkünfte in dieser Zeit frühzeitig zu buchen. Im Winter schließen viele Einrichtungen, und die Fährverbindungen zwischen den Inseln werden erheblich reduziert, was die Reiseplanung deutlich erschweren kann.