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Städte

Aksaray

Aksaray liegt in Zentralanatolien, am südwestlichen Rand Kappadokiens. Die Stadt lag jahrhundertelang an der historischen Straße zwischen Konya und Nevşehir und war in seldschukischer Zeit eine wichtige Station auf der a

Lage38.37255, 34.02537

Alltag

Aksaray liegt in Zentralanatolien, am südwestlichen Rand Kappadokiens. Die Stadt lag jahrhundertelang an der historischen Straße zwischen Konya und Nevşehir und war in seldschukischer Zeit eine wichtige Station auf der anatolischen Route der Seidenstraße. Der heutige Alltag im Stadtzentrum trägt noch Spuren dieser Durchgangsrolle: Teehäuser rund um den Busbahnhof, Morgenmärkte und geschäftiges Treiben rund um die Ulu Camii, die große Moschee, die 1408-09 unter den Karamaniden errichtet wurde; ihr freistehendes Minarett kam erst 1925 hinzu. Was Aksaray wirklich ausmacht, ist die geografische Vielfalt, die von der Stadt aus mit kurzer Fahrt erreichbar ist. Im Südosten liegt das vom Fluss Melendiz geformte Ihlara-Tal, 15 Kilometer lang und stellenweise bis zu 150 Meter tief, mit rund 50 seit dem 7. Jahrhundert von byzantinischen Mönchen in den Fels gehauenen Kirchen. Gleich daneben liegt Güzelyurt, ein ruhiges Städtchen mit kappadokischem Charakter. Über der Stadt thront der Hasan Dağı, ein ruhender Vulkan mit einem 3.253 Meter hohen Doppelgipfel, das sichtbarste Zeugnis der vulkanischen Vergangenheit der Region. Das Alltagsleben in Aksaray verläuft ruhig, abseits großer Touristenströme, an der Schwelle zu dieser weiten Landschaft.

Verkehr

Aksaray erreicht man am häufigsten über die Straße. Von Konya dauert die Busfahrt etwa zwei Stunden, von Nevşehir verkehren regelmäßig Minibusse und Dolmuş. Der nächstgelegene Flughafen ist der Nevşehir Kapadokya Havalimanı, rund 62 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Der Busbahnhof (Otogar) liegt etwa 4 Kilometer westlich des Zentrums. Zum Ihlara-Tal führt die Strecke über Güzelyurt, etwa 30 bis 40 Kilometer; werktags gibt es Dolmuş-Verbindungen, doch Fahrpläne und Preise sollten vor Ort bestätigt werden, da sie sich saisonal ändern können. Zur Karawanserei Sultanhanı sind es rund 40 Kilometer in Richtung Konya. Für Tal und Karawanserei lohnt sich oft ein Mietwagen oder eine organisierte Tour, um Zeit zu sparen.

Sicherheitshinweise

Für Aksaray sind aktuelle Sicherheits-, Öffnungszeit-, Preis- und Reservierungsdaten in diesem Pilotpaket nicht belegt; dafür gilt. Zusätzliche Behauptungen brauchen Redaktion und Quelle.

FAQ

Wie weit ist das Ihlara-Tal von Aksaray entfernt?

Das Ihlara-Tal liegt etwa 30 bis 40 Kilometer südöstlich von Aksaray; die Straße führt meist über das kappadokisch geprägte Städtchen Güzelyurt. Die Schlucht wurde vom Fluss Melendiz geformt, ist rund 15 Kilometer lang und stellenweise bis zu 150 Meter tief. In den Felswänden befinden sich etwa 50 Kirchen, die byzantinische Mönche seit dem 7. Jahrhundert in den Stein gehauen haben. Der Abstieg ins Tal erfolgt über eine Treppe mit rund 400 Stufen, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist.

Wann wurde die Karawanserei Sultanhanı gebaut und warum ist sie wichtig?

Die Karawanserei Sultanhanı wurde 1229 im Auftrag des seldschukischen Sultans Alaeddin Kayqubad I. errichtet und nach einem Brand im Jahr 1278 wieder instand gesetzt und erweitert. Sie liegt etwa 40 Kilometer westlich von Aksaray an der historischen Straße nach Konya und gilt als eine der größten seldschukischen Karawansereien der Türkei. Mit ihrem 44 mal 58 Meter großen offenen Hof, einer überdachten Winterhalle mit Kuppel und einer steinernen Kiosk-Moschee im Hofinneren zählt sie zu den besterhaltenen Zeugnissen seldschukischer Handelswegarchitektur.

Kann man den Hasan Dağı bei Aksaray besteigen oder sehen?

Der Hasan Dağı ist ein ruhender Stratovulkan zwischen Aksaray und Niğde, dessen höherer Gipfel, der Große Hasandağ, 3.253 Meter erreicht; er ist vom Stadtzentrum aus deutlich sichtbar. Die letzten bekannten Ausbrüche liegen tausende Jahre zurück, in der Holozän-Zeit, und es gibt keine Aufzeichnungen über historische Eruptionen. Besteigungen unternehmen meist erfahrene Wanderer oder geführte Gruppen, da der Aufstieg körperlich anspruchsvoll ist; wetter- und saisonabhängige Bedingungen sollten vorab bei örtlichen Guides erfragt werden.

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