Midyat & Tur Abdin: Steinhäuser und syrische Klöster
Im Südosten der Türkei, östlich von Mardin auf der Hochebene Tur Abdin, wirkt Midyat mit seinen honigfarbenen Steinhäusern und syrisch-orthodoxen Klöstern wie ein Freilichtmuseum. Dieser Leitfaden führt durch die Altstadt, die Klöster Mor Gabriel und Deyrulzafaran sowie das antike Dara; wo Angaben fehlen, sagen wir ehrlich, dass wir es nicht wissen. (Quelle: Wikipedia, Wikivoyage)
## Warum ist Midyats Altstadt für honigfarbenen Stein bekannt?
Midyat liegt in der Provinz Mardin und gilt als historische Hauptstadt von Tur Abdin; die Stadt liegt auf rund 953 Metern Höhe. Die Altstadt ist berühmt für Herrenhäuser aus lokalem Kalkstein, der in der Sonne honig- bis hellgelbe Töne annimmt; enge Gassen, verzierte Fassaden und Kirchen stehen dicht beieinander. Midyat gilt als Herz des syrischen Christentums und beherbergt heute fünf syrisch-orthodoxe Kirchen. Auch die Telkari-Silberfiligranarbeit prägt die Region. Wo genaue Angaben fehlen, sagen wir ehrlich, dass wir es nicht wissen. (Quelle: Wikipedia, Wikivoyage)
## Was ist die Hochebene Tur Abdin und ihr Erbe?
Tur Abdin bedeutet auf Syrisch 'Berg der Knechte (Gottes)' und ist eine niedrige Hochebene, die sich über die Provinzen Mardin und Şırnak bis zur syrischen Grenze erstreckt. Über Jahrhunderte war die Region das klösterliche Herz der syrisch-orthodoxen Kirche; die ältesten erhaltenen christlichen Bauten stammen aus dem 6. Jahrhundert, und historisch erhoben sich hier rund siebzig Klosteranlagen. Dörfer, Weinberge und Steinkirchen prägen die Landschaft. Wo genaue Angaben fehlen, sagen wir ehrlich, dass wir es nicht wissen. (Quelle: Wikipedia, Wikivoyage)
## Was gibt es im Kloster Mor Gabriel zu sehen?
Das Kloster Mor Gabriel wurde 397 von den Asketen Mor Shmu'el und Mor Shem'un gegründet und zählt zu den ältesten noch aktiven syrisch-orthodoxen Klöstern der Welt. Hier befindet sich der Sitz des Metropoliten von Tur Abdin; eine kleine Gemeinschaft von Mönchen und Nonnen führt das Klosterleben fort. Mit Mosaikböden, einer Kuppelkirche und dicken Steinmauern ist es zugleich Gebets- und Bildungsort. Da sich Öffnungszeiten und Gottesdienste ändern können, gilt: Wo Angaben fehlen, sagen wir ehrlich, dass wir es nicht wissen. (Quelle: Wikipedia, Wikivoyage)
## Welche Bedeutung hat das Kloster Deyrulzafaran?
Unweit von Mardin erhebt sich Deyrulzafaran, das Kloster Mor Hananyo, gegründet im Jahr 493. Sein Name geht auf den safrangelben Ton des Steins zurück; im Volksmund heißt es Safran-Kloster. Von 1166 bis 1932 diente es als Sitz des syrisch-orthodoxen Patriarchats und birgt die Gräber zahlreicher Patriarchen und Metropoliten. Kuppelkirchen, der Patriarchenthron und ein sehr alter Steinraum darunter ziehen Besucher an. Zum genauen Alter der untersten Schichten gilt: Wo Angaben fehlen, sagen wir ehrlich, dass wir es nicht wissen. (Quelle: Wikipedia, Wikivoyage)
## Was erzählt die antike Ruinenstadt Dara?
Dara wurde 505 von dem byzantinischen Kaiser Anastasius I. als Grenzfestung gegen die Sassaniden errichtet; sie liegt nahe Nusaybin im heutigen Dorf Oğuz. In den Fels gehauene Zisternen, eine ausgedehnte Nekropole, Bogenbauten und ein Damm zum Schutz vor Hochwasser zeugen von der Ingenieurskunst der Zeit. Unter Kaiser Justinian wurden die Mauern verstärkt. Heute wandern Besucher zwischen Steinbrüchen und Grabkammern. Zu noch nicht ausgegrabenen Bereichen gilt: Wo Angaben fehlen, sagen wir ehrlich, dass wir es nicht wissen. (Quelle: Wikipedia, Wikivoyage)
FAQ
Wann ist die beste Reisezeit für Midyat und Tur Abdin?
Frühling und Herbst gelten wegen des milden Klimas der Hochebene meist als angenehmste Jahreszeiten; die Sommermonate können in der Region sehr heiß werden. Da die Klöster aktive Gebetsstätten sind, können sich Besuchszeiten ändern; es empfiehlt sich, aktuelle Angaben vor der Anreise zu prüfen.
Worin unterscheiden sich Mor Gabriel und Deyrulzafaran?
Mor Gabriel wurde 397 gegründet, ist Sitz des Metropoliten von Tur Abdin und eines der ältesten noch aktiven Klöster. Deyrulzafaran (Mor Hananyo) entstand 493, war von 1166 bis 1932 Sitz der syrisch-orthodoxen Patriarchen und ist für seinen safranfarbenen Stein nahe Mardin bekannt.
