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Altstadt von Kotor

Die Altstadt von Kotor liegt am innersten Punkt der Bucht von Kotor in Montenegro, eingeklemmt zwischen steilen Bergen und dem Meer. Die von einer mittelalterlichen Stadtmauer umschlossene Steinstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und wirkt mit ihren engen Gassen, Marmorplätzen und Stadttoren, als hätte sich hier seit Jahrhunderten kaum etwas verändert.

TypGeschichte und Kultur / Sehenswürdigkeiten
StädteKotor
Lage42.424700, 18.771200

Wichtige Fakten

Die Altstadt von Kotor liegt am innersten Punkt der Bucht von Kotor in Montenegro, eingeklemmt zwischen steilen Bergen und dem Meer. Die von einer mittelalterlichen Stadtmauer umschlossene Steinstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und wirkt mit ihren engen Gassen, Marmorplätzen und Stadttoren, als hätte sich hier seit Jahrhunderten kaum etwas verändert.

Was ist die Altstadt von Kotor?

Die Altstadt von Kotor ist eine von venezianischen Mauern umgebene historische Siedlung am tiefsten Punkt der Bucht von Kotor. Seit 1979 steht sie als Teil der "Natur- und Kulturhistorischen Region von Kotor" auf der UNESCO-Welterbeliste und gilt mit ihren engen Steingassen, Kirchen und Hafenplätzen als eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Zentren an der Adria.

Die Bucht wird wegen ihrer steilen Berghänge oft mit einem Fjord verglichen; die Stadt selbst liegt mitten in dieser dramatischen Landschaft, zwischen Meer und Fels eingekeilt. Diese natürliche Kulisse hebt die Altstadt optisch klar von den moderneren Vierteln ringsum ab.

Welche Bauwerke sollte man in der Altstadt sehen?

Im Herzen der Altstadt erhebt sich die Kathedrale des Heiligen Tryphon, die 1166 geweiht wurde; mit ihrer romanischen Fassade und den beiden Glockentürmen ist sie das religiöse und architektonische Wahrzeichen der Stadt. Gleich in der Nähe liegen der Waffenplatz (Trg od Oružja), der Uhrturm und das Seetor, das haupteingangstor zur Altstadt.

In den engen Gassen verstecken sich kleinere, aber historisch bedeutsame Kirchen wie die des Heiligen Nikolaus und die des Heiligen Lukas. Die marmorgepflasterten Plätze, deren Steine durch Jahrhunderte von Schritten glatt poliert sind, verraten das Alter der Stadt; viele Plätze tragen den Namen der Kirche, die auf ihnen steht.

Warum lohnt sich der Aufstieg zur Stadtmauer?

Die rund 4,5 Kilometer lange Stadtmauer klettert die steilen Felshänge hinter der Altstadt hinauf bis zur Festung des Heiligen Johannes (San Giovanni) auf dem Gipfel. Diese aus der venezianischen Epoche stammende Verteidigungsanlage bildet heute einen der eindrucksvollsten Wanderwege, um die Bucht aus der Vogelperspektive zu sehen.

Der aus Steinstufen bestehende Pfad windet sich in Serpentinen den felsigen Hang hinauf. Mit jeder Kehre zeigen sich die roten Ziegeldächer, das tiefblaue Wasser der Bucht und die umliegenden Berge aus einem etwas weiteren Blickwinkel; der Aufstieg ist anstrengend, doch die Aussicht entschädigt dafür reichlich.

Worauf sollte man beim Erkunden von Kotor achten?

Die Altstadt ist autofrei und so kompakt, dass man sie vollständig zu Fuß erkunden kann; innerhalb weniger Stunden lassen sich die wichtigsten Plätze, Kirchen und Tore ablaufen. Statt nach Straßennamen orientiert man sich hier praktischer an der nächstgelegenen Kirche oder dem nächsten Platz.

Der Uhrturm und das Seetor dienen als verlässliche Orientierungspunkte beim Betreten der Stadt und eignen sich gut als Ausgangspunkt für einen Rundgang. Wer früh am Morgen kommt, erlebt eine ruhigere Atmosphäre und kann die schmalen Gassen entspannter erkunden, bevor sich die Plätze am Nachmittag mit Tagesausflüglern füllen.

Altstadt von Kotor: UNESCO-Weltkulturerbe Reiseführer | run.com.tr